Host City Dortmund
Das europäische Kapitel beginnt 2027 in Dortmund. Warum diese Stadt — und was ein Festival dieser Größe für sie bedeutet.
Warum Dortmund
Die Stadt bringt mit, was ein Festival braucht
Die Wahl fiel nicht auf die größte Bühne, sondern auf die dichteste Umgebung. Im Ruhrgebiet leben mehr Menschen auf engerem Raum als irgendwo sonst in Deutschland — und fast alle davon sind in unter einer Stunde da.
601.343
Einwohner in Dortmund
Stand 31.12.2023. Neuntgrößte Stadt Deutschlands, drittgrößte in Nordrhein-Westfalen.
5,1 Mio.
Menschen in der Metropole Ruhr
Elf kreisfreie Städte und vier Kreise auf 4.439 km² — der dichteste Ballungsraum Deutschlands.
4.439 km²
Fläche der Metropole Ruhr
Dortmund ist darin die größte Stadt, nach Fläche wie nach Einwohnern.
Größter
Kanalhafen Europas
Der Dortmunder Hafen verbindet die Stadt über den Dortmund-Ems-Kanal mit der Nordsee.
Dichte statt Distanz
Ein Festival lebt davon, dass Leute spontan kommen und am zweiten Tag wiederkommen. In einem Ballungsraum mit 5,1 Millionen Menschen ist das eine Frage von Minuten, nicht von Übernachtungen.
Ein Publikum, das ausgeht
Das Ruhrgebiet trägt Festivalkultur seit Jahrzehnten. Wir bringen kein Format in eine Stadt, die erst lernen muss, dass man abends rausgeht.
Erreichbar aus drei Richtungen
Fernbahn, Flughafen und ein dichtes Autobahnnetz. Für Aussteller aus Europa heißt das kurze Anfahrten und planbare Logistik — der Punkt, an dem Standorte sonst scheitern.
Platz für Aufbau
Eine Industriestadt hat Flächen, Hallen und Speditionen, die mit Aufbauwochen umgehen können. Das klingt unromantisch und entscheidet trotzdem, ob ein Festival stattfinden kann.
Erreichbarkeit
In Minuten, nicht in Stunden
Fahrzeiten mit der Bahn ab Dortmund Hauptbahnhof, gerundet auf den üblichen Takt. Für ein Publikum, das am zweiten Tag wiederkommen soll, ist das die wichtigste Zahl auf dieser Seite.
20
Minuten nach Essen
Regionalexpress und S-Bahn im dichten Takt.
35
Minuten nach Münster
Direkt, ohne Umstieg.
50
Minuten nach Düsseldorf
Landeshauptstadt und zweiter Flughafen der Region.
70
Minuten nach Köln
Mit dem ICE, mehrmals pro Stunde.
150
Minuten nach Amsterdam
Direkter ICE — für Aussteller aus den Benelux-Ländern.
25
Minuten zum Flughafen
Dortmund Airport, mit Direktverbindungen in Europa.
Einzugsgebiet
Fünfzehn Gebietskörperschaften, eine Anfahrt
Der Regionalverband Ruhr umfasst elf kreisfreie Städte und vier Kreise. Sie liegen so dicht beieinander, dass die Fahrt zwischen ihnen kürzer ist als die Parkplatzsuche am Ziel — genau das macht sie zu einem einzigen Einzugsgebiet statt zu fünfzehn getrennten Märkten.
Eine Stunde, fünf Millionen Menschen
Die 5,1 Millionen Einwohner der Metropole Ruhr verteilen sich auf 4.439 Quadratkilometer. Ein Publikum dieser Größe muss für einen Tagesbesuch nicht übernachten — und kommt deshalb auch am zweiten Tag wieder.
Dortmund als Anker
Mit 601.343 Einwohnern zum 31. Dezember 2023 ist Dortmund die größte Stadt der Region und die neuntgrößte Deutschlands. Das Festival liegt damit im Zentrum des Einzugsgebiets, nicht an seinem Rand.
Über die Region hinaus
Köln, Düsseldorf und die niederländische Grenze liegen in Reichweite eines Tagesausflugs. Für Aussteller aus den Benelux-Ländern ist Dortmund näher als jede andere deutsche Festivalstadt.
Das Revier
Eine Region, die Hallen kann
Zechen wurden Konzerthallen, Hochöfen wurden Parks, und das Publikum hat gelernt, in Industriearchitektur zu feiern. Ein Kaffeefestival in einer ehemaligen Werkshalle ist hier keine Idee, die man erklären muss.
Was die Stadt davon hat
Wirtschaftlicher Nutzen, ehrlich gerechnet
Was ein Festival einer Stadt bringt, lässt sich vorher nicht seriös in Euro angeben. Was wir angeben können, sind die Größenordnungen aus den bestehenden Standorten — und wo das Geld dort tatsächlich hingeflossen ist.
Übernachtungen
Ein mehrtägiges Festival bringt Aussteller, Crews und auswärtiges Publikum in die Stadt. In İstanbul reisten 2023 fünf Prozent der Besucher touristisch an — bei 116.000 Besuchern über drei Festivals sind das mehrere Tausend Menschen mit Hotelbedarf.
Lokale Gastronomie
Das Festival kocht nicht selbst. Foodkonzepte auf der Fläche kommen aus der Stadt, und was abends danach passiert, passiert in den Lokalen ringsum.
Aufträge vor Ort
Standbau, Technik, Security, Reinigung, Logistik — der größte Teil des Budgets bleibt in der Region, weil man diese Gewerke nicht sinnvoll importiert.
Sichtbarkeit
Über drei Festivals kam 2023 eine Werbeäquivalenz von 15,08 Mio TL im Fernsehen und 7,13 Mio TL im Print zusammen, dazu 2.400 Online-Meldungen. Ein Teil davon zeigt immer die Stadt, nicht nur das Festival.
Warum eine Fläche zählt
Ein Festival ist zuerst eine Verkehrsfrage
Bevor über Programm gesprochen wird, wird über Zufahrten gesprochen: Wie kommen die Aufbauwagen herein, wo stehen sie während der vier Tage, und wie weit ist es vom Bahnsteig bis zum ersten Stand. Was auf diesen Bildern nach Fläche aussieht, ist in Wahrheit ein Wegenetz.
Tourismus und Gastronomie
Die Stadt kann Gäste
Ein Festival mit auswärtigem Publikum braucht Betten und Küchen, die das aushalten. Dortmund hat beides — und die Zahlen dazu sind öffentlich, nicht geschätzt.
1.583.100
Übernachtungen 2024
Allzeitrekord, 5,7 Prozent über 2023.
971.516
Gästeankünfte 2024
Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 1,6 Tagen.
9.988
Gästebetten
Bei 43,0 Prozent Auslastung — Luft für eine Festivalwoche ist vorhanden.
9,1 Mio.
Übernachtungen Metropole Ruhr 2024
Bei 4,6 Millionen Gästeankünften in der gesamten Region.
Übernachtungen in Dortmund
Alle gewerblichen Beherbergungsbetriebe, 2010 bis 2024. 2024 ist der höchste je gemessene Wert.
Dortmunder Statistik, Datenquelle IT.NRW
Als Tabelle anzeigen
| Jahr | Übernachtungen | davon Ausland |
|---|---|---|
| 2010 | 861.625 | 176.818 |
| 2015 | 1.134.632 | 253.562 |
| 2020 | 673.061 | 111.526 |
| 2021 | 675.370 | 107.697 |
| 2022 | 1.189.766 | 233.990 |
| 2023 | 1.497.899 | 367.966 |
| 2024 | 1.583.100 | 435.316 |
Davon Übernachtungen aus dem Ausland
Der internationale Anteil hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt — für ein europäisches Festivalkapitel die wichtigere Zahl.
Dortmunder Statistik, Datenquelle IT.NRW
Betten in Gehweite
9.988 Gästebetten bei 43 Prozent Jahresauslastung. Eine Festivalwoche verschiebt diese Zahl spürbar, ohne die Stadt zu überfordern — anders als dort, wo jede Messe die Zimmerpreise verdreifacht.
Das Festival kocht nicht selbst
Die Foodkonzepte auf der Fläche kommen aus der Stadt. Wir bringen keine Cateringkette mit, weil eine Region mit dieser Gastronomiedichte das besser kann.
Nach der Halle
Was abends nach dem Musikprogramm passiert, passiert in den Lokalen ringsum. Das ist kein Nebeneffekt, sondern der Teil des Nutzens, der in der Stadt bleibt.
International bereits eingespielt
435.316 Übernachtungen aus dem Ausland im Jahr 2024 — mehr als das Doppelte von 2010. Die Stadt ist es gewohnt, Gäste zu empfangen, die kein Deutsch sprechen.